AGBs
Stand: Oktober 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Zusammenarbeit zwischen dir und mir. Sie sind so geschrieben, dass du sie auch ohne Jurastudium verstehst. Teil A gilt für alles. Danach folgen drei Teile, von denen immer nur der für dich gilt, dessen Leistung du gebucht hast. Teil E ist das Widerrufsrecht und gilt nur, wenn du Verbraucherin oder Verbraucher bist.
Teil A — Allgemeines
§ 1 Anbieterin und Geltungsbereich
(1) Anbieterin aller nachstehend beschriebenen Leistungen bin ich:
Soulful Inhaberin: Jessica Authenrieth geb. Matt
Adresse: Kolbenzeil 13/3, 69126 Heidelberg
E-Mail: jessica@soulful.com.de
Telefon: +49 (0) 6221 4161007
Nachfolgend „ich", „mir" oder „Soulful" genannt.
(2) Diese AGB gelten für alle Verträge, die zwischen dir und mir über meine Leistungen zustande kommen, unabhängig davon, ob der Vertrag über meine Website, per E-Mail, über ein Buchungstool, telefonisch, per Messenger oder persönlich geschlossen wird.
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen von dir werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ich habe ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt. Das gilt auch dann, wenn ich in Kenntnis deiner Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringe.
(4) In manchen Fällen schließen wir zusätzlich eine individuelle Vereinbarung, zum Beispiel ein schriftliches Angebot mit Leistungsbeschreibung. Eine solche Individualvereinbarung geht diesen AGB vor, soweit sie etwas anderes regelt.
(5) Es gilt die Fassung dieser AGB, die zum Zeitpunkt deiner Buchung gültig war.
§ 2 Verbraucher, Unternehmer, anwendbares Recht
(1) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(2) Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Einzelne Regelungen dieser AGB gelten nur gegenüber Unternehmern oder nur gegenüber Verbrauchern. Das ist dann jeweils ausdrücklich gekennzeichnet.
(4) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Wenn du Verbraucher bist und deinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat hast, bleiben die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
(5) Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch.
§ 3 Meine Leistungen
(1) Ich arbeite in drei Bereichen:
Soulful Living — 1:1 Coaching zu kindheitlichen Prägungsmustern und unterdrückten Emotionen, Online-Kurse, Retreats, begleitete Community-Angebote sowie kostenfreie Inhalte. Es gilt zusätzlich Teil B. Soulful Marketing — Markenstrategie, Social-Media-Content, Automatisierungen und KI-gestützte Prozesse, Funnels, Landingpages und bezahlte Werbung. Es gilt zusätzlich Teil C. Soulful Working — Achtsamkeits-Workshops und Team-Events für Unternehmen, inhouse oder als Tagesveranstaltung. Es gilt zusätzlich Teil D.
(2) Welche Leistung ich konkret für dich erbringe, ergibt sich aus der jeweiligen Buchung, dem Angebot oder der Leistungsbeschreibung. Die Aufzählung in Absatz 1 ist ein Überblick, keine abschließende Festlegung.
(3) Die Darstellung meiner Leistungen auf meiner Website, in sozialen Netzwerken, in Newslettern oder in Gesprächen ist unverbindlich und stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
(4) Ich darf mich zur Erbringung meiner Leistungen qualifizierter Dritter bedienen. Deine Vertragspartnerin bleibe in diesem Fall ich.
§ 4 Zustandekommen des Vertrages
(1) Mit deiner Buchung, deiner Zusage auf ein Angebot oder deiner Anmeldung gibst du ein verbindliches Vertragsangebot ab.
(2) Der Vertrag kommt zustande, sobald ich dir die Buchung in Textform bestätige (zum Beispiel per E-Mail) oder sobald ich mit der Leistung beginne.
(3) Ein kostenfreies Kennenlern- oder Erstgespräch ist unverbindlich. Es dient dazu, zu klären, ob mein Angebot zu deinem Anliegen passt. Es begründet keinen Vertrag über eine kostenpflichtige Leistung.
(4) Rabatt- und Aktionsangebote sind zeitlich oder mengenmäßig begrenzt. Ein Anspruch auf sie besteht nicht.
§ 5 Preise, Umsatzsteuer, Zahlung
(1) Gegenüber Verbrauchern nenne ich Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Unternehmern nenne ich Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Ich bin regelbesteuert und weise Umsatzsteuer aus. Bei Unternehmerkunden aus dem EU-Ausland mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer findet das Reverse-Charge-Verfahren Anwendung.
(3) Rechnungen stelle ich per E-Mail als PDF. Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Für 1:1 Coaching gilt die abweichende Frist in § 17.
(4) Ich kann Vorkasse oder eine Anzahlung verlangen, insbesondere bei Veranstaltungen, Retreats, Online-Kursen und bei Projekten mit erheblichem Vorbereitungsaufwand. Die Höhe nenne ich im Angebot, bevor du buchst.
(5) Bei digitalen Inhalten und Mitgliederbereichen erfolgt die Freischaltung, sobald die Zahlung bei mir eingegangen ist.
(6) Gerätst du in Zahlungsverzug, schuldest du mir Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. Gegenüber Verbrauchern sind das 5 Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz; gegenüber Unternehmern kommt die gesetzliche Verzugskostenpauschale von 40 Euro hinzu. Das Recht, einen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen, bleibt unberührt.
(7) Bei Zahlungsverzug bin ich berechtigt, laufende Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Forderung zurückzuhalten. Dich darüber zu informieren, bevor ich das tue, ist für mich selbstverständlich.
(8) Du kannst nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Bist du Unternehmer, steht dir ein Zurückbehaltungsrecht nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
(9) Vereinbaren wir eine Ratenzahlung, kann der Gesamtbetrag höher sein als bei Einmalzahlung. Ich nenne dir den Gesamtbetrag vorab. Du darfst jederzeit vorzeitig vollständig ablösen. Bist du mit zwei aufeinanderfolgenden Raten im Verzug und zahlst auch nach einer Mahnung mit angemessener Nachfrist nicht, darf ich die Ratenzahlung beenden und den Restbetrag sofort fällig stellen.
§ 6 Deine Mitwirkung
(1) Meine Leistungen beruhen auf Zusammenarbeit. Ich kann sie nur erbringen, wenn du mir die dafür nötigen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Freigaben rechtzeitig und vollständig zur Verfügung stellst.
(2) Du sorgst selbst und auf eigene Kosten für die technischen Voraussetzungen, die du für die Teilnahme an Online-Terminen oder die Nutzung digitaler Inhalte brauchst, insbesondere für eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät und die notwendige Software.
(3) Kommst du deinen Mitwirkungspflichten nicht nach, verschieben sich vereinbarte Termine und Fristen entsprechend. Entstehen mir dadurch Mehraufwände, darf ich sie dir nach Ankündigung zu meinen üblichen Sätzen berechnen.
(4) Änderungen deiner Kontaktdaten, insbesondere deiner E-Mail-Adresse und deiner Rechnungsanschrift, teilst du mir bitte zeitnah mit. Rechnungen stelle ich auf Basis der Angaben aus, die du mir machst. Werden Korrekturen nötig, weil deine Angaben unvollständig oder falsch waren, darf ich den Mehraufwand in angemessener Höhe berechnen.
§ 7 Termine, Verschiebung und Ausfall
(1) Termine vereinbaren wir individuell oder über mein Buchungstool.
(2) Kannst du einen Termin nicht wahrnehmen, sag mir bitte so früh wie möglich Bescheid. Die Absage erfolgt in Textform, zum Beispiel per E-Mail an jessica@soulful.com.de, oder über den Link in deiner Terminbestätigung.
(3) Die konkreten Fristen und Kosten einer Absage stehen in § 18 für 1:1 Coaching, in § 23 für Marketing-Leistungen und in § 30 für Workshops und Team-Events.
(4) Für alle Ausfall- und Stornopauschalen in diesen AGB gilt: Du darfst mir jederzeit nachweisen, dass mir kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. In diesem Fall schuldest du nur den tatsächlich entstandenen Betrag. Mir bleibt es unbenommen, einen höheren tatsächlichen Schaden nachzuweisen.
(5) Muss ich einen Termin absagen, biete ich dir zeitnah einen Ersatztermin an. Kommt kein Ersatztermin zustande, erstatte ich dir bereits gezahlte Beträge für diesen Termin. Weitergehende Kosten, die dir entstanden sind, etwa Reise- oder Übernachtungskosten, übernehme ich nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
§ 8 Laufzeit und Kündigung
(1) Verträge über einzelne Leistungen enden mit ihrer vollständigen Erbringung.
(2) Verträge über laufende Leistungen (Dauerschuldverhältnisse) laufen für die vereinbarte Dauer. Ist nichts vereinbart, kann jede Seite mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform kündigen.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund für mich liegt insbesondere vor, wenn du trotz Mahnung erheblich mit Zahlungen in Verzug bist, wenn du wiederholt gegen diese AGB verstößt oder wenn das für die Zusammenarbeit nötige Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist.
(4) Kündige ich außerordentlich aus einem Grund, den du zu vertreten hast, bleibt mein Anspruch auf Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen bestehen.
§ 9 Nutzungsrechte an meinen Inhalten
(1) Alle Unterlagen, Audios, Videos, PDFs, Übungen, Methoden, Vorlagen, Texte und sonstigen Materialien, die ich dir im Rahmen meiner Leistungen zugänglich mache, sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Du darfst diese Materialien für deine eigenen Zwecke nutzen, herunterladen und ausdrucken. Darüber hinausgehende Nutzungen bedürfen meiner vorherigen Zustimmung in Textform.
(3) Ohne meine Zustimmung ist insbesondere untersagt: die Weitergabe an Dritte, die Veröffentlichung, das Hochladen in öffentlich oder halböffentlich zugängliche Netzwerke, das Anfertigen von Kopien für Dritte sowie die Nutzung für eigene entgeltliche oder unentgeltliche Angebote.
(4) Zugänge zu Mitgliederbereichen und Communities sind personengebunden und nicht übertragbar. Deine Zugangsdaten hältst du geheim. Besteht der Verdacht, dass Dritte Kenntnis davon erlangt haben, informierst du mich unverzüglich.
(5) Diese Verpflichtungen gelten auch nach Ende unserer Zusammenarbeit fort.
(6) Nutzungen, die dir nach zwingendem Recht erlaubt sind, bleiben hiervon unberührt.
(7) Für Arbeitsergebnisse, die ich im Rahmen von Soulful Marketing für dich erstelle, gilt abweichend § 24.
§ 10 Vertraulichkeit
(1) Ich behandle alles, was du mir im Rahmen unserer Zusammenarbeit anvertraust, vertraulich. Das gilt auch nach Ende der Zusammenarbeit.
(2) Du behandelst Informationen über meine Arbeitsweise, meine Methoden, Konzepte und Unterlagen, die nicht öffentlich bekannt sind, ebenfalls vertraulich.
(3) In Gruppenformaten gilt die Vertraulichkeit auch für das, was du über andere Teilnehmende erfährst. Was im Raum besprochen wird, bleibt im Raum.
(4) Nicht von der Vertraulichkeit erfasst sind Informationen, die bereits vorher bekannt waren, die unabhängig entwickelt wurden, die öffentlich zugänglich sind oder ohne Verschulden der anderen Seite werden, oder deren Offenlegung gesetzlich oder behördlich vorgeschrieben ist.
(5) Nur gegenüber Unternehmern: Für jeden Fall einer schuldhaften Verletzung der Vertraulichkeitspflicht aus Absatz 2 wird eine Vertragsstrafe fällig, deren Höhe ich nach billigem Ermessen festsetze und die im Streitfall vom zuständigen Gericht auf ihre Angemessenheit überprüft werden kann. Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben unberührt, die Vertragsstrafe wird angerechnet.
§ 11 Haftung
(1) Ich hafte unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von mir oder meiner Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit hafte ich nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung du regelmäßig vertrauen darfst. In diesem Fall ist meine Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und bei Übernahme einer Garantie bleibt unberührt.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten meiner Erfüllungsgehilfen.
(5) Ich hafte nicht für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit von Online-Angeboten, Mitgliederbereichen oder Plattformen Dritter. Störungen, die außerhalb meines Einflussbereichs liegen, habe ich nicht zu vertreten.
(6) Nur gegenüber Unternehmern: Schadensersatzansprüche verjähren in zwölf Monaten ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Das gilt nicht für Ansprüche aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
§ 12 Höhere Gewalt
(1) Höhere Gewalt liegt vor bei einem von außen kommenden Ereignis ohne betrieblichen Zusammenhang, das auch durch äußerste Sorgfalt nicht abgewendet werden kann. Dazu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terror, behördliche Anordnungen, Epidemien und Pandemien sowie großflächige Ausfälle von Strom- oder Telekommunikationsnetzen.
(2) Die betroffene Seite informiert die andere unverzüglich. Für die Dauer der Behinderung ruhen die beiderseitigen Leistungspflichten. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
(3) Dauert die Behinderung länger als drei Monate an, kann jede Seite den Vertrag in Textform kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten, darüber hinausgehende Zahlungen erstatte ich. Weitergehende Ansprüche bestehen in diesem Fall nicht; jede Seite trägt ihre eigenen Kosten.
§ 13 Datenschutz
(1) Ich verarbeite deine personenbezogenen Daten nach den geltenden Datenschutzvorschriften. Welche Daten ich zu welchem Zweck verarbeite, steht in meiner Datenschutzerklärung.
(2) Zur Vertragsabwicklung benötige ich mindestens deinen Vor- und Nachnamen, deine Anschrift und deine E-Mail-Adresse, bei Unternehmern zusätzlich Firma und, sofern vorhanden, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
(3) Soweit im Rahmen eines Coachings Gesundheitsdaten oder andere besonders geschützte Daten zur Sprache kommen, verarbeite ich sie nur, wenn du vorher gesondert und ausdrücklich eingewilligt hast. Diese Einwilligung erteilst du nicht durch die Zustimmung zu diesen AGB, sondern separat; du kannst sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
(4) Aufzeichnungen von Terminen fertige ich nur an, wenn du vorher zugestimmt hast.
§ 14 Referenzen und Weiterempfehlung
(1) Es freut mich, wenn du über unsere Zusammenarbeit sprichst. Du darfst das jederzeit tun, auch öffentlich, soweit du dabei keine vertraulichen Informationen über Dritte preisgibst.
(2) Ich nenne dich oder dein Unternehmen nur dann als Referenz und zeige Arbeitsergebnisse nur dann öffentlich, wenn du mir das vorher in Textform erlaubt hast. Für Soulful Marketing gilt ergänzend § 24 Absatz 6.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Vertragsänderungen und Nebenabreden bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses. Individuelle Vereinbarungen zwischen uns haben in jedem Fall Vorrang.
(2) Änderung dieser AGB: Für jede Buchung gilt die Fassung dieser AGB, die zum Zeitpunkt der Buchung gültig war. Eine spätere Änderung wirkt nicht auf bereits geschlossene Verträge zurück.
(3) Bei laufenden Verträgen über einen längeren Zeitraum kann es nötig werden, diese AGB anzupassen, etwa wegen einer Gesetzesänderung oder einer geänderten Rechtsprechung. Ich biete dir die Änderung dann in Textform an, mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden, und erkläre dir, worum es geht. Die Änderung gilt nur, wenn du ihr zustimmst. Stimmst du nicht zu, läuft der Vertrag unverändert zu den bisherigen Bedingungen weiter. Jede Seite kann ihn dann nach den Regeln in § 8 ordentlich kündigen. Dein Schweigen gilt nicht als Zustimmung.
(4) Verbraucherstreitbeilegung: Ich bin nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt.
(5) Gerichtsstand: Bist du Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Heidelberg ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(6) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Teil B — Soulful Living: Coaching, Kurse, Community
§ 16 Gegenstand, Arbeitsweise und Voraussetzungen
Gegenstand
(1) Gegenstand von Soulful Living ist die Begleitung von Menschen bei der Arbeit an kindheitlichen Prägungsmustern, unterdrückten Emotionen und persönlicher Entwicklung.
Besonderheiten der Arbeit
(2) Im 1:1 Coaching arbeite ich mit gestaltorientierten, körperbezogenen und emotionsfokussierten Coachingmethoden, unter anderem mit Methoden des Emotionscoachings (emTrace®). Die Arbeit kann intensive Gefühle auslösen, zum Beispiel Trauer, Wut, Angst oder Scham. Solche Reaktionen sind kein Zeichen, dass etwas schiefläuft, sondern können Teil des Prozesses sein.
(3) Zur Arbeit können körperlicher und stimmlicher Ausdruck gehören, zum Beispiel lautes Sprechen, Rufen, das Aussprechen eines klaren „Nein" oder „Stopp" sowie das Schlagen auf ein dafür vorgesehenes Polster. Solche Übungen finden ausschließlich sicher und symbolisch statt. Reale Handlungen gegen dich selbst oder gegen andere Personen sind zu keinem Zeitpunkt Bestandteil der Arbeit. Du entscheidest in jedem Moment selbst, wie weit du gehst, und kannst jede Übung unterbrechen oder beenden, ohne das begründen zu müssen.
(4) Nach einer Sitzung kann es vorübergehend zu Müdigkeit, Gerührtheit, innerer Unruhe oder anderen emotionalen Nachwirkungen kommen. Plane dir nach Möglichkeit Zeit zum Nachspüren ein. Nimm insbesondere erst dann wieder aktiv am Straßenverkehr teil, wenn du dich ruhig, orientiert und fahrtüchtig fühlst.
Abgrenzung zur Heilbehandlung
(5) Coaching ist keine Heilbehandlung. Es ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung und keine Beratung durch Angehörige der Heilberufe. Ich stelle keine Diagnosen, verordne keine Medikamente und behandle keine Krankheiten. Ich übe weder Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes noch Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes aus.
Voraussetzungen und Kontraindikationen
(6) Bitte informiere mich vor Beginn des Coachings, wenn du dich aktuell in psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung befindest, Medikamente einnimmst, die auf das zentrale Nervensystem wirken, bei dir eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde, oder eine körperliche oder gesundheitliche Situation besteht, bei der starke emotionale oder körperliche Aktivierung ein besonderes Risiko darstellen kann, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie oder in der Schwangerschaft.
(7) Bei paralleler psychotherapeutischer oder psychiatrischer Behandlung besprechen wir gemeinsam, ob Coaching aktuell sinnvoll und verantwortbar ist. Je nach Thema kann ich eine vorherige Rücksprache mit deiner behandelnden Fachperson voraussetzen. Die Rücksprache führst du selbst. Soll ich den Kontakt aufnehmen, geschieht das ausschließlich mit deiner vorherigen ausdrücklichen Einwilligung.
(8) Bei akuter Suizidalität, akuter Psychose, akuter Suchterkrankung oder einer akuten psychischen Krise biete ich kein Coaching an. In diesen Situationen ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe der richtige Weg, und ich unterstütze dich gern dabei, sie zu finden.
(9) Ich darf eine Zusammenarbeit ablehnen oder beenden, wenn ich den Eindruck habe, dass Coaching für dein Anliegen nicht das richtige Format ist. Ich sage dir das offen und so früh wie möglich.
Eigenverantwortung und Erfolg
(10) Du bleibst für dich, dein Handeln und deine Entscheidungen verantwortlich. Ich begleite den Prozess, ich steuere ihn nicht.
(11) Kein Erfolgsversprechen: Ich schulde eine sorgfältige, fachlich fundierte Begleitung, nicht ein bestimmtes Ergebnis. Persönliche Entwicklung hängt von zu vielen Faktoren ab, die außerhalb meines Einflusses liegen. Zusagen über konkrete Ergebnisse mache ich nicht und sie werden auch nicht geschuldet.
(12) Die Teilnahme setzt Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit voraus.
§ 17 Ablauf, Dauer, Ort und Honorar beim 1:1 Coaching
(1) Vor der ersten Sitzung findet in der Regel ein kostenfreies Kennenlern-Gespräch statt.
(2) Eine Sitzung dauert in der Regel 90 bis 120 Minuten. Die konkrete Dauer stimmen wir vorher ab.
(3) Den Ort vereinbaren wir je Sitzung. Sitzungen können vor Ort oder online über einen Videodienst stattfinden.
(4) Ich verkaufe Sitzung für Sitzung. Es besteht keine Pflicht, eine bestimmte Anzahl von Sitzungen zu buchen, und kein Paketzwang. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, besprechen wir laufend.
(5) Das Honorar ergibt sich aus der jeweils gültigen Preisliste beziehungsweise aus unserer Vereinbarung. Es ist nach der Sitzung fällig und innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum zu zahlen.
(6) Zwischen den Sitzungen stehe ich für kurze organisatorische Rückfragen zur Verfügung. Eine Begleitung zwischen den Terminen, eine Erreichbarkeit rund um die Uhr oder eine Krisenintervention ist nicht Teil der Leistung.
§ 18 Absage von Coaching-Terminen
(1) Du kannst einen vereinbarten Termin bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei absagen oder verschieben.
(2) Bei einer späteren Absage, bei Nichterscheinen oder bei einem Abbruch der Sitzung aus Gründen, die du zu vertreten hast, wird das volle Honorar für diesen Termin fällig. Ich halte die Zeit für dich frei und kann sie kurzfristig nicht mehr anderweitig vergeben.
(3) § 7 Absatz 4 gilt: Du darfst nachweisen, dass mir kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, etwa weil ich den Termin tatsächlich anderweitig vergeben konnte.
(4) Kann ich einen Termin nicht wahrnehmen, biete ich dir einen Ersatztermin an. Kommt keiner zustande, fällt für diesen Termin kein Honorar an.
(5) Ich darf im Einzelfall kulanter sein, ohne dass daraus ein Anspruch für die Zukunft entsteht.
§ 19 Online-Kurse, digitale Inhalte und Community
(1) Bei Online-Kursen, digitalen Produkten und Community-Zugängen erhältst du ein nicht übertragbares, personengebundenes Nutzungsrecht für die vereinbarte Laufzeit. Ein Versand körperlicher Waren findet nicht statt.
(2) Den Umfang der Inhalte, die Laufzeit des Zugangs und den Zeitpunkt der Bereitstellung nenne ich in der jeweiligen Leistungsbeschreibung, bevor du buchst.
(3) Die Inhalte sind als Selbstlern- und Impulsangebot konzipiert. Eine individuelle Lernerfolgskontrolle, eine Prüfung, eine Benotung, eine Korrektur eingereichter Arbeiten oder ein Zertifikat über einen Lernerfolg sind nicht Bestandteil der Leistung, sofern ich das nicht ausdrücklich in Textform zusichere.
(4) Ich darf Inhalte weiterentwickeln, aktualisieren und in Aufbau oder Reihenfolge ändern, solange der vereinbarte Gesamtumfang und der Zweck der Leistung erhalten bleiben.
(5) Für Community-Bereiche gelten zusätzlich die dort veröffentlichten Regeln des Miteinanders. Bei erheblichen oder wiederholten Verstößen darf ich dich nach vorheriger Abmahnung aus dem Bereich ausschließen. Bei schwerwiegenden Verstößen, etwa Beleidigungen, Diskriminierung oder dem Weitergeben vertraulicher Beiträge anderer, darf ich auch ohne Abmahnung ausschließen. Ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesen Fällen nicht.
(6) Technisch bedingte Ausfälle der genutzten Plattformen habe ich nicht zu vertreten, soweit sie außerhalb meines Einflussbereichs liegen.
§ 20 Gruppenformate, Retreats und Veranstaltungen
(1) Bei Gruppenformaten kann eine Mindestteilnehmerzahl gelten. Wird sie nicht erreicht, darf ich die Veranstaltung bis spätestens 14 Tage vor Beginn absagen. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren erstatte ich dann vollständig. Weitergehende Kosten, etwa Anreise oder Unterkunft, übernehme ich nicht.
(2) Muss ich eine Veranstaltung aus einem von mir zu vertretenden Grund kurzfristig absagen, erstatte ich die Teilnahmegebühr. Für Anreise- und Übernachtungskosten hafte ich nur nach Maßgabe von § 11.
(3) Für deine Absage von Veranstaltungen und Retreats gilt, sofern in der Ausschreibung nichts anderes steht:
Zeitpunkt deiner Absage — Betrag
mehr als 12 Wochen vor Beginn — kostenfrei
ab 8 Wochen vor Beginn — 50 % der Teilnahmegebühr
ab 4 Wochen vor Beginn — 100 % der Teilnahmegebühr
§ 7 Absatz 4 gilt. Stellst du eine Ersatzperson, die an deiner Stelle teilnimmt, fallen keine Stornokosten an; die Teilnahme der Ersatzperson setzt meine Zustimmung voraus, die ich nur aus wichtigem Grund verweigere.
(4) Buchst du für mehrere Personen, gelten die Stornoregeln für jede Person einzeln.
(5) Reise, An- und Abreise sowie Unterkunft sind nicht Bestandteil meiner Leistung, sofern ich sie nicht ausdrücklich als Gesamtpaket anbiete. Du organisierst und buchst sie selbst und auf eigenes Risiko.
(6) Verhältst du dich während einer Veranstaltung erheblich vertragswidrig oder störst du den Ablauf trotz Aufforderung weiter, darf ich dich von der weiteren Teilnahme ausschließen. Ein Anspruch auf Erstattung besteht dann nicht.
Teil C — Soulful Marketing
§ 21 Gegenstand
(1) Soulful Marketing umfasst je nach Vereinbarung insbesondere Markenstrategie und Positionierung, die Konzeption und Produktion von Social-Media-Content, den Aufbau von Automatisierungen und KI-gestützten Prozessen, die Erstellung von Funnels und Landingpages sowie die Betreuung bezahlter Werbekampagnen.
(2) Welche Leistungen in welchem Umfang geschuldet sind, ergibt sich aus dem Angebot oder der Leistungsbeschreibung. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht geschuldet.
(3) Einordnung der Leistungen: Beratung, Strategie, laufende Betreuung und Kampagnenmanagement sind Dienstleistungen. Geschuldet ist die fachgerechte Tätigkeit, nicht ein bestimmter Erfolg. Klar abgegrenzte, abnahmefähige Einzelwerke, etwa eine Landingpage oder ein fertiges Logo, sind Werkleistungen; für sie gilt § 22 Absatz 4.
(4) Keine Erfolgsgarantie. Reichweiten, Klickpreise, Anfragen, Leads oder Umsätze hängen von Algorithmen, Marktbedingungen, deinem Angebot und deinem eigenen Handeln ab. Ich sage dir keine bestimmten Zahlen zu. Prognosen und Beispielrechnungen sind unverbindliche Schätzungen.
§ 22 Ablauf, Mitwirkung, Freigaben und Abnahme
(1) Du benennst mir eine ansprechbare Person mit Entscheidungsbefugnis.
(2) Du stellst mir rechtzeitig alle nötigen Informationen, Texte, Bilder, Logos, Markenunterlagen und Zugänge zu deinen Konten zur Verfügung. Zugänge verwalte ich sorgfältig und nutze sie ausschließlich für die vereinbarten Zwecke.
(3) Entwürfe und Inhalte, die ich dir zur Freigabe vorlege, prüfst du zügig. Erfolgt innerhalb von fünf Werktagen keine Rückmeldung, gilt der Entwurf als freigegeben, sofern ich dich bei der Vorlage auf diese Folge hingewiesen habe.
(4) Abnahme von Werkleistungen: Abnahmefähige Einzelwerke teile ich dir in Textform zur Abnahme mit. Erhebst du nicht innerhalb von zehn Werktagen Mängel in Textform, gilt das Werk als abgenommen. Bei besonders umfangreichen Werken setze ich dir stattdessen eine dem Umfang angemessene längere Frist. Auf diese Folge weise ich dich bei der Abnahmeaufforderung hin. Gleiches gilt, wenn du das Werk in Gebrauch nimmst, es also zum Beispiel live schaltest.
(5) Mehr als zwei Korrekturschleifen pro Leistungsbestandteil sind nicht geschuldet, sofern nichts anderes vereinbart ist. Weitere Schleifen und Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, berechne ich nach Ankündigung zu meinen üblichen Stundensätzen.
(6) Freigegebene Inhalte veröffentliche ich entsprechend dem vereinbarten Plan. Für Fehler in Inhalten, die du freigegeben hast, hafte ich nicht, es sei denn, ich hätte den Fehler bei gebotener Sorgfalt erkennen müssen.
§ 23 Laufzeit, Kündigung und Absage bei Marketing-Leistungen
(1) Laufende Betreuungen vereinbaren wir in der Regel für mindestens drei Monate. Danach verlängern sie sich auf unbestimmte Zeit, wenn nichts anderes vereinbart ist, und können von beiden Seiten mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
(2) Bei Projekten mit festem Umfang gilt der vereinbarte Zeitplan. Verschiebst oder stoppst du ein Projekt aus Gründen, die ich nicht zu vertreten habe, rechne ich die bis dahin erbrachten Leistungen ab. Reservierte, nicht mehr anderweitig vergebbare Produktionstermine kann ich zu 100 % berechnen, wenn du sie weniger als zehn Werktage vorher absagst. § 7 Absatz 4 gilt.
(3) Ruht ein Projekt länger als zwei Monate, weil du deine Mitwirkung nicht erbringst, darf ich die bis dahin erbrachten Leistungen abrechnen und den Vertrag nach vorheriger Ankündigung mit einer Frist von zwei Wochen beenden.
§ 24 Rechte an den Arbeitsergebnissen
(1) An den für dich erstellten Arbeitsergebnissen räume ich dir mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung das räumlich und zeitlich unbeschränkte, einfache Recht ein, sie für die vereinbarten Zwecke zu nutzen, zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen und zu bearbeiten. Soweit im Angebot ausdrücklich vereinbart, räume ich dir stattdessen ein ausschließliches Nutzungsrecht ein.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung ist dir die Nutzung nur widerruflich gestattet.
(3) An Entwürfen, Konzepten, Varianten und Vorarbeiten, die du nicht beauftragt oder nicht bezahlt hast, verbleiben alle Rechte bei mir.
(4) An Arbeitsmitteln, die ich projektübergreifend einsetze, etwa Vorlagen, Automatisierungs-Blaupausen, Prompts, Skripte und Prozessbausteine, behalte ich alle Rechte. Du darfst sie im Rahmen des für dich erstellten Ergebnisses nutzen, nicht aber losgelöst davon weitergeben oder selbst vermarkten.
(5) Material von dir: Für Inhalte, die du mir zur Verfügung stellst, bist du dafür verantwortlich, dass die nötigen Rechte vorliegen, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte sowie Einwilligungen abgebildeter Personen. Werde ich wegen solcher Inhalte von Dritten in Anspruch genommen, stellst du mich auf erstes Anfordern von diesen Ansprüchen und den Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung frei, soweit du die Rechtsverletzung zu vertreten hast.
(6) Eigenwerbung: Ich zeige die für dich erstellten Arbeitsergebnisse als Referenz in meinem Portfolio, auf meiner Website oder in sozialen Netzwerken und nenne dich dabei als Kundin oder Kunden nur dann, wenn du mir das vorher in Textform erlaubt hast. Eine einmal erteilte Erlaubnis kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen; bereits veröffentlichte Beiträge nehme ich dann in angemessener Frist zurück, soweit mir das möglich ist. Nicht veröffentlichte Arbeiten und vertrauliche Zahlen zeige ich nie.
§ 25 Werbebudgets, Drittanbieter und KI
(1) Werbebudgets, etwa für Meta Ads, sowie Kosten für Software, Lizenzen, Stockmaterial, Hosting und ähnliche Drittleistungen sind nicht in meinem Honorar enthalten. Sie laufen, sofern nichts anderes vereinbart ist, über deine eigenen Konten und auf deine Rechnung.
(2) Verauslage ich auf deinen Wunsch Fremdkosten, sind sie mir nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu erstatten. Ich kann hierfür Vorkasse verlangen.
(3) Für die Leistungen, Preise, Nutzungsbedingungen, Verfügbarkeit und Entscheidungen von Drittanbietern und Plattformen bin ich nicht verantwortlich. Das gilt insbesondere für Ablehnungen von Werbeanzeigen, Reichweitenbeschränkungen und Sperrungen von Konten durch Plattformbetreiber, soweit ich sie nicht zu vertreten habe. Du bist dafür verantwortlich, dass dein eigenes Angebot und deine eigenen Konten den Regeln der jeweiligen Plattform entsprechen.
(4) Einsatz von KI: Ich setze bei der Erstellung von Inhalten und Prozessen KI-gestützte Werkzeuge ein. Alle Ergebnisse prüfe, kuratiere und bearbeite ich vor der Übergabe. Dir ist bekannt, dass bei rein KI-generierten Inhalten ein urheberrechtlicher Schutz eingeschränkt sein oder entfallen kann, weil es insoweit an einer menschlichen Schöpfung fehlen kann, und dass ein Schutz gegen Nachahmung dann nicht besteht. Du kannst dem Einsatz von KI für dein Projekt jederzeit in Textform widersprechen; der Aufwand und damit die Vergütung können sich dadurch erhöhen.
(5) Rechtliche Prüfungen, insbesondere wettbewerbs-, marken-, urheber- und datenschutzrechtliche Bewertungen deiner Inhalte und deiner Website, schulde ich nicht. Ich weise dich auf erkannte Risiken hin, ersetze aber keine Rechtsberatung.
Teil D — Soulful Working
§ 26 Gegenstand
(1) Soulful Working umfasst Achtsamkeits-Workshops, Impulsvorträge und Team-Events für Unternehmen und Organisationen, inhouse oder als Tagesveranstaltung.
(2) Thema, Dauer, Ablauf, Ort und Teilnehmerzahl ergeben sich aus dem Angebot.
(3) § 16 Absätze 5, 10 und 11 gelten entsprechend: Die Formate sind Impuls- und Präventionsangebote, keine Therapie und keine Heilbehandlung, und ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet. Die Teilnahme ist für die Teilnehmenden freiwillig. Niemand ist verpflichtet, persönliche Inhalte zu teilen. Übungen können jederzeit abgebrochen werden. Enthält ein Format körperbezogene oder emotionsaktivierende Übungen, weise ich vorab darauf hin; § 16 Absätze 3 und 4 gelten dann ebenfalls entsprechend.
§ 27 Teilnehmerzahl, Räume und Technik
(1) Die vereinbarte Teilnehmerzahl ist verbindlich. Erhöht sie sich, stimmen wir das vorher ab; ich darf dafür eine angemessene Mehrvergütung berechnen oder die Erhöhung ablehnen, wenn die Qualität des Formats darunter leiden würde.
(2) Bei Inhouse-Veranstaltungen stellst du einen geeigneten Raum sowie die vereinbarte Technik und Ausstattung kostenfrei zur Verfügung und sorgst für Zugang und Aufbauzeit. Du bist für die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften in deinen Räumen verantwortlich.
(3) Ist der Raum oder die Technik nicht wie vereinbart verfügbar und lässt sich das Format deshalb nicht oder nur eingeschränkt durchführen, bleibt mein Vergütungsanspruch bestehen.
§ 28 Vertraulichkeit im Workshop
(1) Was Teilnehmende im Workshop äußern, behandle ich vertraulich und gebe es nicht an die Führungsebene, die Personalabteilung oder sonstige Dritte weiter.
(2) Rückmeldungen an dich als Auftraggeber erfolgen ausschließlich anonymisiert und auf einer Ebene, die keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zulässt.
(3) Du wirkst darauf hin, dass auch die Teilnehmenden untereinander vertraulich mit dem umgehen, was im Workshop besprochen wird.
§ 29 Honorar und Nebenkosten
(1) Das Honorar ergibt sich aus dem Angebot und versteht sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Reisekosten, Übernachtungskosten, Materialkosten und Kosten für externe Räume sind, sofern nicht ausdrücklich als Pauschale im Angebot enthalten, gesondert zu erstatten. Ich weise sie vorher aus und rechne sie nach Beleg ab.
(3) Ich kann eine Anzahlung von bis zu 50 % des Honorars bei Auftragserteilung verlangen. Der Restbetrag ist nach der Veranstaltung innerhalb von 14 Tagen fällig.
§ 30 Absage und Verschiebung von Veranstaltungen
(1) Sagst du eine fest vereinbarte Veranstaltung ab, gilt:
Zeitpunkt deiner Absage — Betrag
mehr als 12 Wochen vor dem Termin — kostenfrei
ab 8 Wochen vor dem Termin — 50 % des vereinbarten Honorars
ab 4 Wochen vor dem Termin — 100 % des vereinbarten Honorars
Bereits angefallene und nicht mehr stornierbare Nebenkosten, etwa Bahntickets oder Hotelbuchungen, sind zusätzlich zu erstatten.
(2) § 7 Absatz 4 gilt: Du darfst nachweisen, dass mir kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(3) Verschieben wir einvernehmlich auf einen Ersatztermin innerhalb von sechs Monaten und ist dieser bei mir frei, fallen keine Stornokosten an. Bereits angefallene Nebenkosten bleiben zu erstatten. Wird auch der Ersatztermin abgesagt, gilt Absatz 1 bezogen auf den ursprünglichen Termin.
(4) Kann ich die Veranstaltung aus einem von mir zu vertretenden Grund nicht durchführen, informiere ich dich unverzüglich und wir suchen einen Ersatztermin. Kommt keiner zustande, entfällt mein Honoraranspruch und bereits gezahlte Beträge erstatte ich.
Teil E — Verbraucherinformationen und Widerrufsrecht
Dieser Teil gilt nur, wenn du Verbraucher im Sinne von § 13 BGB bist und der Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wurde. Als Unternehmer steht dir kein gesetzliches Widerrufsrecht zu; die Storno- und Kündigungsregelungen dieser AGB gelten für dich trotzdem.
§ 31 Widerrufsrecht
(1) Als Verbraucher hast du das Recht, den Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Einzelheiten stehen in der nachfolgenden Widerrufsbelehrung.
(2) Vorzeitiger Leistungsbeginn: Soll ich mit der Leistung schon vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, geht das nur, wenn du das ausdrücklich verlangst. Ich hole dieses Verlangen bei der Buchung gesondert bei dir ein, zusammen mit deiner Bestätigung, dass du weißt, dass du dein Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung verlierst. Habe ich die Leistung dann vollständig erbracht, erlischt dein Widerrufsrecht.
(3) Widerrufst du, nachdem ich auf dein ausdrückliches Verlangen bereits teilweise geleistet habe, schuldest du mir Wertersatz für den bis dahin erbrachten Teil, berechnet anteilig am vereinbarten Gesamtpreis. Wertersatz schuldest du nur, wenn ich dich vorher ordnungsgemäß über dein Widerrufsrecht informiert habe und du den vorzeitigen Beginn ausdrücklich verlangt hast. Fehlt eines von beiden, zahlst du nichts.
(4) Digitale Inhalte: Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt dein Widerrufsrecht, wenn ich mit der Ausführung begonnen habe, du dem ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hast, dass du dadurch dein Widerrufsrecht verlierst, und ich dir das bestätigt habe.
(5) Ausnahme Freizeitveranstaltungen: Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für die ein bestimmter Termin oder Zeitraum vorgesehen ist, kann nach § 312g Absatz 2 Nummer 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht bestehen. Ob diese Ausnahme für ein konkretes Angebot gilt, richtet sich nach Art und Inhalt der gebuchten Leistung. Ich informiere dich darüber vor deiner Buchung.
Widerrufsbelehrung
Dieser Abschnitt orientiert sich am gesetzlichen Muster aus Anlage 1 zu Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 2 EGBGB und ist deshalb bewusst in der Sie-Form gehalten.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Soulful, Jessica Matt Alte Bergheimer Straße 9, 69115 Heidelberg Telefon: +49 (0) 6221 4161007 E-Mail: jessica@soulful.com.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Ende der Widerrufsbelehrung
Muster-Widerrufsformular
(Wenn du den Vertrag widerrufen willst, fülle bitte dieses Formular aus und sende es zurück.)
An Soulful, Jessica Matt Alte Bergheimer Straße 9, 69115 Heidelberg E-Mail: jessica@soulful.com.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ___
Name des/der Verbraucher(s): ___
Anschrift des/der Verbraucher(s): ___
Datum: ___
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ___
(*) Unzutreffendes streichen
Stand: Oktober 2026